Ausgaben aufteilen bei unterschiedlichem Gehalt als Paar (2026)
50/50 klingt fair — aber wenn einer doppelt so viel verdient wie der andere, ist es das nicht. Dieser Leitfaden erklärt die proportionale Methode: wie man gemeinsame Ausgaben wirklich gerecht aufteilt, wenn die Einkommen verschieden sind.
Das Problem mit 50/50 bei unterschiedlichen Einkommen
Wenn Sie 3.000€ verdienen und Ihr Partner 1.500€, bedeutet eine gleiche Kostenteilung, dass Ihr Partner einen viel größeren Anteil seines Einkommens für gemeinsame Ausgaben aufwendet. Mit der Zeit erzeugt das stillen Groll.
Die proportionale Methode: echte Fairness
So funktioniert es
Jede Person zahlt einen Prozentsatz der gemeinsamen Ausgaben, der ihrem Anteil am Gesamteinkommen des Haushalts entspricht.
Formel: Ihr Anteil % = Ihr Einkommen ÷ Gesamteinkommen des Haushalts
Jeder trägt denselben Prozentsatz seines Einkommens zu den gemeinsamen Ausgaben bei. Das ist echte Fairness.
Was in die gemeinsamen Ausgaben gehört
Teilen: Miete oder Hypothek, Nebenkosten (Strom, Wasser, Internet), Lebensmittel, gemeinsame Freizeitaktivitäten, Hausversicherung.
Getrennt halten: persönliche Kleidung, individuelle Hobbys, Handyvertrag, individuelle Abonnements, Ausgaben mit eigenen Freunden.
Wichtig: Überprüfen Sie die Prozentsätze bei jeder Gehaltsänderung — Gehaltserhöhung, Jobwechsel, Teilzeit. Die proportionale Methode funktioniert nur mit aktuellen Daten.
Die proportionale Methode in die Praxis umsetzen
Splitt verfolgt, wer was schuldet, basierend auf Ihren vereinbarten Prozentsätzen — ohne Tabellen, ohne unangenehme Gespräche.
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Wie teilt man Ausgaben auf, wenn einer mehr verdient?
Die fairste Methode ist die proportionale Aufteilung: Jeder zahlt einen Prozentsatz der gemeinsamen Ausgaben entsprechend seinem Anteil am Gesamteinkommen.
Ist 50/50 fair bei unterschiedlichen Einkommen?
50/50 ist einfach, aber nicht immer fair. Wenn einer doppelt so viel verdient, bedeutet der gleiche Betrag einen sehr unterschiedlichen relativen Aufwand. Die proportionale Methode löst das.